Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

220.000 Computer wurden am letzten Freitag innerhalb weniger Stunden von einem verheerenden Virus befallen und erpresst. Darunter Krankenhäuser, Telefongesellschaften, das russische Innenministerium und viele weitere. Durch Zufall (!) und quasi „aus Versehen“ hat ein junger Sicherheitsexperte den richtigen Schlüssel gefunden diesen Cyberangriff zu stoppen.

Die Seite Tarnkappe.info hat in einem Beitrag über den Angriff der Schadsoftware „WannaCry“ berichtet, der nur durch Zufall von einem 22jährigen Sicherheitsexperten aus Großbritanien gestoppt wurde. Das lese ich eigentlich auch eher zufällig, während ich mich an diesem Abend durch die Sozialen Medien klicke und in Foren über den Ausgang der Wahl in NRW diskutiere. Und mir schiesst der Gedanke durch den Kopf, was wäre eigentlich geschehen, wenn dieser 22jährige Nerd die Notlösung nicht sofort entdeckt hätte?

Experten gehen davon aus, dass die Angriffe schon heute erneut beginnen werden. Ein Virus der sich innerhalb weniger Stunden in alle Bereiche ausdehnen kann und unaufhörlich weiter verbreitet. Was passiert, wenn er nicht gestoppt werden kann? Oder ketzerisch gefragt: Was passiert, wenn auf diese Weise jemand einfach das Internet abschaltet?!

Einige meiner guten Freunde verbringen täglich einige Stunden in einem Browsergame, wir kommunizieren über SocialMedia (Facebook, WhatsApp, Instagram, etc, etc.), unsere Telefonverbindungen sind digitalisiert ……… alles wäre plötzlich aus. Ich glaube, ich muss hier nicht weiter aufzählen, was alles digitalisiert ist, was mit dem Netz verbunden ist. Jeder kann sich ausmalen wie die Folge aussieht:

Die Welt würde auf einmal stillstehen!

Wir leben in einer Welt, in der das Handy quasi zu einem „Körperteil“ geworden ist. Wir können uns ohne diese Verbindung in alle Welt kaum noch bewegen. Insbesondere junge Menschen sind ohne Handy, überspitzt gesagt, kaum überlebensfähig. Ich bin 62 Jahre alt. Ich habe die analoge Welt noch kennengelernt und ja ich gehöre zu den Menschen, die in der Kindheit noch auf Bäume geklettert und durch Scheunen getobt sind. Aber auch ich lebe mit meinem Handy, als einen fast unverzichtbaren Teil der Kommunikation. Ich bin damit gewachsen bzw. erwachsen geworden. Und … meine Generation hat die Grundlagen für diese heutige Welt geschaffen.

Als ich meine Computersprachen lernte (Assembler, BASIC, COBOL) hatte niemand eine Ahnung oder auch nur die kleinste Vision davon, dass es irgendann einmal so viel schnellere Computer geben könnte und man seine gesamte Kommunikation eines Tages auf einem Fingenagel speichern können würde. Heute kann sich niemand mehr vorstellen, welche seitenlangen Programme damals geschrieben wurden um einen Taschenrechner zu einem Ergebnis zu bewegen oder ein Bild auf einen Bildschirm zu bekommen.

Die Zeiten haben sich verändert und sie haben sich in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit entwickelt. Und nun stehen wir vor der Erkenntnis, dass unsere Welt digitalisiert ist. Es gibt nicht mehr viel, das nicht durch Computer gesteuert wird. Und auch dieses Wenige, werden wir in absehbarer Zeit digitalisiert haben.

Nur der Mensch funktioniert, abgesehen von seinem Gehirn, immer noch analog. Er denkt und handelt unlogisch, egoistisch, unberechenbar. Und damit bringt er unsere schöne digitale Welt in Gefahr. Aus Habgier oder einfach „nur Spaß“ werden Programme ins Netz gestellt, die alles in Gefahr bringen – und im schlimmsten Falle sogar töten können. Das nämlich wäre der Fall gewesen, wenn in den Krankenhäusern, die betroffen waren, nicht sofort richtig reagiert worden wäre. Doch was, wenn Ausweichmöglichkeiten auch nicht mehr gegeben sind? Haben wir dann noch genug analoges Wissen und Können, um Katastrophen zu vermeiden? Haben wir noch ausreichend viele Ärzte, Schwestern und Pfleger, die auch noch mit einfachen Mitteln operieren und helfen können? Was würde passieren beim Ausfall der digitalisierten Intensivmedizin?

Und was ist mit dem Ausfall von Telekommunikations- und Daten-Leitungen? Was ist, wenn Logistikzentren wieder auf Papier planen müssten? Könnten wir das noch? Und woher bekommen wir dann die nötigen Daten? Was macht die Kassiererin im Supermarkt, kassieren mit Stift und Papier? Und woher weiß sie dann die Preise, die doch sonst der Scanner erfaßt? Was machen wir ohne Fernsehen, ohne Computer, ohne Radio?

Vielleicht ist die „WannaCry“-Attacke und die Gefahr der nächsten Tage, der notwendige Punkt, uns einmal nachdenken zu lassen, wie sehr wir von der digitalen Welt inzwischen abhängig sind. Und vielleicht hilft es uns, bewußt einmal ein paar Stunden das Handy aus der Hand zu legen und uns in der Welt umzuschauen, die (nicht digitalisiert) um uns herum immer noch existiert und eigentlich die Grundlage unseres Lebens sein sollte.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich zeitweise nicht erreichbar sein. Ich will mein vernachlässigtes analoges Leben wieder mehr kennenlernen. Eines Tages wird es wichtig sein, mehr darüber gelernt zu haben. Und das sollten wir tun, bevor er da ist

der Tag, an dem die Welt stehen bleibt..

 

 

 

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Gefeiert werden soll der Tag der deutschen Einheit. Der Tag an dem Ost- und Westdeutschland wieder zusammengewachsen sind, an dem offiziell die Belagerung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg sein Ende gefunden hat. Viele Menschen haben auf diese Einigung hingearbeitet. Viele haben in der ehemaligen DDR auf die Freiheit gewartet und dafür gekämpft. Und plötzlich ist alles nur noch Chaos.

Kaum ein Ereignis zeigt deutlicher wie geteilt, wie zerrissen dieses Land ist. Deutschland ist gespalten wie kaum jemals zuvor. Risse zwischen Ost und West. Spaltung zwischen arm und reich. Unverständnis zwischen Christentum und Islam. Ablehnung zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. Zwietracht zwischen Migranten und Deutschen. Uneinigkeit zwischen Europäern und Nationalisten. Und alles mit verbaler und körperlicher Gewalt untermauert.

Ich kann diese Eskalation nicht verstehen. Ich kann sie nicht nachvollziehen. Ich kann keine Ursache finden, die diese Gewalt so plötzlich möglich gemacht haben soll. Und ich will es auch gar nicht.

Viele Jahrzehnte habe ich mit meinen in- und ausländischen Freunden friedlich zusammen gelebt. Wir sind gemeinsam zur Schule gegangen, haben gemeinsam gefeiert und gelacht. Viele verschiedenen Religionen und Weltanschauungen konnten in diesen Jahren friedlich miteinander klar kommen. Wir haben diskutiert und unsere unterschiedlichen Meinungen ausgetauscht. Wir haben voneinander gelernt und einander verstanden – oder zumindest akzeptiert.

Eine andere Meinung war nicht gleich eine feindliche Meinung. Und eine verbale Auseinandersetzung wurde kein Akt der Gewalt. Es war immer eine Bereitschaft zum Kompromiss möglich. Und wo Kompromiss nicht möglich war, behielt einfach jeder seine Meinung und sie existierten gleichberechtigt nebeneinander, bis es neue Gesichtspunkte gab und wieder diskutiert wurde. Miteinander war das entscheidende Lebensgefühl, das in vielen Situationen auch zu einem Füreinander wurde.

Heute ist jeder mit einer anderen Meinung gleich ein Feind. Es wird nicht einmal mehr zugehört und über die Meinung diskutiert. Es wird gleich abgeschaltet und wenn möglich gibts eins aufs Maul. Wer solch eine Meinung hat, dem gehört die Meinungsfreiheit gestrichen, und das am besten gleich und mit der Faust oder einem Knüppel. Meinungsfreiheit ja, aber bitte nicht mit solche Meinungen. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und gehört vernichtet.

Wie kann ich in einer solchen Atmosphäre lernen? Wie kann ich diskutieren und mein Leben bereichern, wenn jedes Wort möglicherweise Gewalt auslöst? Wohin soll das führen? Es wird ins Chaos führen. Denn wo niemand mehr bereit ist miteinander zu reden, sind keine Kompromisse mehr möglich und die Gemeinschaft fällt ins Chaos, in die Aufhebung von Regeln und Gesetze.

Und es ist wichtig, dass wir uns das bewußt machen. Mangelnde Bereitschaft miteinander zu reden, fehlende Kompromissbereitschaft und fehlende Bereitschaft zu lernen, führen unweigerlich zu Gewalt und Krieg. Angst vor dem Terror? Er ist längst da. Mitten unter uns. Und er kommt nicht von muslimischen Attentätern. Er kommt von uneinsichtigen  „Wutbürgern“ und „Antifaschisten“ und sonstigen Gruppierungen, die die Fähigkeit zu Reden und Diskutieren verloren haben. Das Chaos, die Zerrissenheit im eigenen Land, ist der wahre Grundstein zum Terror.

 

 

 

Wir haben es schon die ganze Zeit gewusst, die Katastrophe in der EU wird kommen. Und wenn sie kommt, dann kommt sie mit ihrer ganzen Wucht. Jetzt hat sie zugeschlagen! Und sie hat einen Namen: BREXIT. Aber – ist das wirklich eine Katastrophe oder doch eher eine Chance?

Die Briten sind raus aus der EU. Jedenfalls wird das so kommen, weil sie das so wollen. Und damit hat die Katastrophe in der EU ihren Anfang genommen. Jetzt werden andere Länder folgen ,die schon in den Startlöchern gestanden haben, wie die Niederländer oder die Dänen. Die EU löst sich langsam auf. Ein Erfolg für die Kritiker der EU.

Auch die Briten werden leiden. Schottland wird erneut den Versuch starten aus dem Vereinigten Königreich auszutreten. Die Wirtschaft wird überall in eine kräftige Talfahrt geraten. Schon gleich am Morgen nach der Entscheidung zum Brexit haben die Börsen weltweit einen tiefen Einbruch erlebt. Die Unternehmen werden weiter die Sparbremse ziehen und es wird Entlassungen geben. Die Zahl der Arbeitslosen wird sich noch in diesem Jahr wesentlich erhöhen, weil die Gewinne der Wirtschaft sinken werden. Ein wesentlicher Motor der deutschen Wirtschaft, der Export, wird rapide einbrechen.

Die Katastrophe ist in vollem Gange und vieles ist noch gar nicht abzusehen. Sogar Experten halten sich mit Vorhersagen über die bevorstehenden Abgründe zurück. Was sollen wir einfachen Bürger dann denken? Was steht uns bevor? Wie soll es nun weitergehen? Was wird uns in nächster Zeit erwarten? Steigen die Preise? Werden wir noch weniger haben als bisher schon?

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Den ganzen Tag über haben wir die oben genannten Dinge gehört und gelesen. Die Medien haben uns mit Expertenmeinungen überschüttet, die auch keine Lösung kannten; haben uns mit Schreckensmeldungen überhäuft, die auf uns zu kommen könnten; haben uns Szenarien vor Augen geführt, die möglich sind. Schluss damit!!!

All das dient nur dazu die Angst zu schüren, vor dem was kommen könnte. Oder auch nicht.

Haben wir nicht in der Vergangenheit schon genug eingesteckt? Haben wir uns nicht schon viel zu lange in Angst bringen lassen vor dem Morgen? Angst ist eine Waffe, die jeden gefügig macht. Wer Angst hat, der kuscht und tut das was man ihm sagt. Sonst könnte es ja noch schlimmer werden…

Ich stelle mal zur Verdeutlichung eine Verschwörungstheorie auf: 

Der Brexit kommt nicht zufällig und er ist nicht über Nacht gekommen. Er wurde gesteuert, um die bestehenden Machtstrukturen zu erhalten. Seit einigen Monaten hat der „Wahlkampf“ zum Brexit getobt. Er wurde vehement und zum Teil mit sehr harten Bandagen geführt. In dieser ganzen Zeit hat die EU tatenlos zugesehen? Glaubt das wirklich jemand? Ich nicht.

Was passiert denn nun wirklich? Ja, es wird einige Einschnitte in die Wirtschaft geben. Aber die sind gewollt. Ansonsten bleibt alles so ziemlich beim Alten. Die EU hat ein ungeliebtes Mitglied weniger. Die Briten haben jede Menge Sonderrechte gehabt. Etwas, das man den anderen Mitgliedsstaaten nicht zugestehen durfte. Doch die Stimmen wurden immer lauter, gerade von neuen Mitgliedern und kleineren Staaten, die sich auf diesen Sonderstatus der Briten berufen wollten, um auch für sich selbst Sonderregelungen zu finden. Das ist passè.

Und die Briten? Denen wird man die bisherigen Sonderregeln nun als Verträge anbieten. Ähnlich wie mit der Schweiz wird man eine Einbindungsmöglichkeit in den Markt finden, dabei aber die Selbständigkeit der Insulaner berücksichtigen können. Schottland wird, wie vorgesehen, die Abspaltung betreiben und eigenständiges Mitglied der EU werden. Mit den Engländern, als ehemaliges Mutterland,  wird Schottland besondere Verträge abschliessen, die es den Engländern ermöglichen wird, über die Hintertür Schottland weiterhin alle EU-Vorzüge geniessen zu können.

Diese Entwicklung wird nur wenige Jahre dauern. Jahre in denen überall in der EU Menschen wegen wirtschaftlicher Notwendigkeiten von Unternehmen entlassen werden können und man die Schuld auf die Brexit-Befürworter abschieben kann. Gewinnmaximierung der besonderen Art.

Also doch Zeit für Angst und Unsicherheit vor der Zukunft?

Nein. Warum auch? Was bringt es uns vor der Zukunft Angst zu haben? Wir lassen uns in eine Rolle drängen, die uns zu manipulierbaren Individuen macht. Damit muss endlich Schluss sein! Angst wird nichts an der Wirklichkeit verändern. Aber es wird schwieriger damit leben zu können, weil immer das nächste Schreckensszenario im Genick sitzt. Machen wir Schluss damit!

Natürlich ist nicht alles schön, was zur Zeit oder auch in Zukunft auf uns einwirkt. Aber wir müssen damit leben. Und das ist doch schwierig genug. Da müssen wir uns doch nicht noch Angst einreden lassen. Angst macht uns unfähig unser Leben in Freude zu leben. Leben müssen wir es ohnehin.

Ich möchte es in einem Beispiel verdeutlichen:

Wenn ich für die restlichen drei Tage des Monats nur noch einen Euro übrig habe, muss ich gut überlegen was ich mir davon kaufe. Nutze ich den Euro um ein Leben in Freude zu leben oder in Angst? Ich kann mir Gedanken machen ob ich an einem wundervollen Sommertag den Euro für ein Eis ausgebe und damit den herrlichen Tag kröne. Ich kann aber auch überlegen, dass mir dann kein Geld mehr bleibt um das Brot zu kaufen, das vielleicht noch nötig ist. Ich kann mich in die Angst steigern, nichts zu essen zu haben. Also kaufe ich das Brot und bin die nächsten Tage traurig kein Eis bekommen zu haben. Dabei werde ich vor lauter Angst auch den wundervollen Sommertag schnell vergessen. Wenn ich mir das Eis kaufe und es voller Freude geniesse, kann ich in den nächsten Tagen mit der gleichen Freude nach Möglichkeiten suchen irgendwo noch eine Scheibe Brot zu bekommen. Die in meinem Herzen, in meiner Ausstrahlung vorhandene Freude und Erinnerung an den herrlichen Sommertag, wird mir die notwendigen Chancen ermöglichen.

Es liegt allein an unserem Denken, ob wir es in unserem Leben mit Katastrophen zu tun haben oder mit Chancen und Möglichkeiten. Es gibt keine Katastrophen, es gibt keine Probleme – ausser wir machen uns welche. Zu lernen jede Situation als Herausforderung, als Chance, als Möglichkeit zu sehen, sollte unser oberstes Ziel sein. Nur das ermöglicht uns ein angstfreies Leben.

Also ändern wir die Überschrift:

Die Chancen unserer näheren Zukunft haben einen Namen – BREXIT!

 

 

Die neue griechische Regierung will nicht mehr die Troika-Konditionen erfüllen, um das Land vor der Pleite zu retten. Ist es möglich dass ein Land die ganze EU ruiniert? Oder haben die Griechen möglicherweise doch recht?

Über 240 Milliarden Euro sind bisher in die Rettung Griechenlands geflossen. Für dieses Geld bürgen die Bürger der Europäischen Union. Jetzt soll das alles umsonst gewesen sein und die Bürgschaften kommen zum Tragen, weil die griechische Regierung sich nicht an die Vereinbarungen halten will? Unverschämt!

Oder vielleicht doch nicht? Von den 240 Milliarden ist kein Cent jemals bei den Griechen angekommen! Warum also sollen sie weiter sparen, um Banken in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA reich zu machen?

Mehr dazu zeigt der Film „Wer rettet Wen?“. Wer diesen Film gesehen hat, kann den Weg der Griechen besser verstehen und vielleicht sogar unterstützen. Wir EU-Bürger sind alle auf Rettungsschirme hereingefallen, die nur den Banken dienten – durch Abbau von Sozialer Sicherheit und Demokratie in Europa.

Der Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz „Wer rettet Wen?“ läuft noch in verschiedenen Orten in ganz Europa. Mehr unter www.cafesofadu.de und www.whos-saving-whom.org

 

Es ist ein überraschend gutes Zeichen, dass die Demonstrationen unter #nopegida einen immer größeren Zulauf bekommen. Und es zeigt vor Allem sehr sehr deutlich, dass es eben keine Politikverdrossenheit der Bürger gibt. Lediglich eine Verdrossenheit gegen unmenschliche Politik.

Die Menschen in Deutschland merken immer mehr, dass wir zusammen unsere freiheitliche Demokratie schützen müssen! Schützen gegen rechte Agitatoren, gegen falsche Anschuldigungen, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Unmenschlichkeit.

Das ist eine gute und notwendige Entwicklung! Und ich hoffe sehr, dass sie weiter anwächst, Montag für Montag stärker wird und in allen Städten Deutschlands stattfindet.

Und ich wünsche mir dass aus #nopegida dann #nogo wird. Denn wir müssen unser Land und die Menschen auch vor weiteren Angriffen auf unsere freiheitliche Ordnung schützen – und auch vor unseren eigenen Politikern.

#nogo zu weiterem Sozialabbau
#nogo zu Sanktionen im Hartz4
#nogo zu steuerflüchtigen Großunternehmen
#nogo zu menschenunwürdiger Unterbringung von Flüchtlingen
#nogo zu Abschiebung von Kindern und Kranken
#nogo zur Ausweitung präkerer Arbeitsplätze
#nogo – die Liste lässt sich weiterführen mit vielen Beispielen.

Es wird Zeit aufzustehen. Nicht nur gegen #pegida, sondern gegen jede Form von Politik, Anfeindung, Kapitalismus, in denen der Mensch nur eine untergeordnete Rolle spielt. Dem Menschen und seinem persönlichen Schicksal ist oberste Priorität einzuräumen. Für jeden Bürger dieses Landes und jeden Menschen, der in dieses Land kommt, aus welchem Grund auch immer.

Alles andere ist #nogo!

Eine Ansammlung von Gedanken. . .  von Hans-Peter Weyer

Armut ist politisch gewollt – diese Aussage bringt viele Menschen auf die Barrikaden oder läßt sie resignieren. Aber wie kann es zu solch einer Aussage kommen? Ist auch das nur Ränkespiel der Mächtigen in Wahlkampfzeiten? Immerhin sind Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände, die diese Behauptung aufgestellt haben, nicht gerade unpolitisch. Gibt es für solch eine Behauptung Anzeichen, die auch der „kleine Mann“ sehen könnte? Und warum kommen Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände gerade jetzt mit solch einer Behauptung an die Öffentlichkeit? Viele Fragen treten auf, wenn man den Armutsbericht und die Reaktionen darauf betrachtet.

Und es sieht ja auch eher wie ein klassischer Comedy- oder Kabarett-Auftritt aus, als wie eine politische Inszenierung. Von Armut sind vorwiegend Hartz4-Empfänger, Menschen mit schlechter Schulbildung oder Migrationshintergrund und Menschen in Ostdeutschland betroffen. Kurz gesagt: Armut betrifft fast zu 100% die Armen. Eine Erkenntnis, die schon so manche Spekulation heraufbeschwört – und nicht nur zum Geisteszustand der Verfasser.

Da ist es schon verständlich, dass hier jemand auf die Idee kommen könnte eine gewisse politische Willkür bei diesem Armutsbericht zu unterstellen. Aber sehen wir uns doch lieber die Tatsachen an. Scheinbar gibt es doch in ganz Europa unter den Mächtigen eine ganz klare Übereinstimmung, wie der Armut der Garaus zu machen ist: Sparen, sparen, sparen!

Und dem stimmt doch auch der kleine Mann auf der Strasse zu. Wer in der Not etwas auf sich hält muss den Gürtel enger schnallen und sparen. Nur wer sich zusammenspart was er braucht, kann sich auch was leisten. Natürlich immer abhängig von den persönlichen Gegebenheiten. Was soll ein reicher Mann sparen, der doch genug hat? Sparen muss der kleine Mann am Existenzminimum, schliesslich will der doch an seiner Situation etwas ändern. Und wenn wir für das ganze Land sparen müssen, muss eben auch da der Minderbemittelte das Meiste geben, damit es ihm bald wieder besser gehen kann.

Es wäre eine perverse Logik, wenn diejenigen sparen sollten, die eh schon genug haben. Das würde doch dem Sinn des Sparens, nämlich sich durch Sparen mehr leisten zu können, völlig widersprechen. Zudem, wohin soll es führen, wenn die Reichen anfangen für alle zu sparen? Das Vermögen weniger würde rapide schwinden, alle hätten zeitweise etwas mehr und am Ende müssten doch wieder alle gemeinsam den Gürtel enger schnallen, weil keiner mehr da ist, der zeigen kann, wie sparen zu Wohlstand führt.

Also, natürlich ist Armut – entschuldigung – Sparen bei den kleinen Leuten von den Mächtigen, die zufällig auch die Reichen sind, politisch gewollt. Wie anders bekommt man ein Volk dazu für den (durchschnittlichen) Wohlstand des ganzen Landes zu leiden – äääh, sorry noch mal – zu sparen. Und wir wollen die Weitsicht unserer Reichtums-Vorleber doch mal genauer unter die Lupe nehmen.

Da ist Europa. Ein föderalistischer Einheitsbrei unterschiedlich sparanfälliger Menschen. Wie soll aus diesem Europa ein Kontinent mit gleichmäßig hohem (durchschnittlichem) Wohlstand werden, wenn nicht alle normalen Menschen gleich hohe Sparleistungen bringen? Die ersten Länder leiden schon am (durchschnittlichen) Hungertuch und müssen Milliardenspritzen bekommen um nicht ganz Europa den (durchschnittlichen) Wohlstand zu rauben. Hier sind die ersten Anzeichen zu sehen, wie es sich entwickelt, wenn die kleinen Leute aufhören zu sparen und sich der Illusion hingeben der durchschnittliche Wohlstand sei eine Errungenschaft für alle Menschen.

Es ist natürlich eine immense politische Anstrengung nötig den so irregeleiteten Menschen die Notwendigkeit des Sparens auf scheinbar hohem Niveau verständlich zu machen. Doch trotz der vorübergehenden Proteste und gesellschaftlichen Spannungen werden sie über kurz oder lang diese Notwendigkeit verstehen und bereitwillig durch enger schnallen des Gürtels dem (durchschnittlichen) Wohlstand ganz Europas wieder zum Erfolg verhelfen.

Ebenso ist es in der befürchteten Altersarmut in Deutschland. Natürlich sehen Nicht-Eingeweihte hier politische Willkür. Aber objektiv betrachtet ist auch hier die Weitsicht der politischen Kaste schon seit Jahren zu bewundern. Schon vor Jahren hat Norbert Blüm als Minister mit fester Stimme und Überzeugung verkündet: „Die Renten sind sicher!“ Und natürlich hatte er schon damals Recht. Die Renten sind selbstverständlich sicher – lediglich die Höhe ist den Sparanstrengungen der Gesamtbevölkerung zur Erhaltung des (durchschnittlichen) Gesamtwohlstandes anzupassen.

Und auch an dieser Stelle ist es den Reichen – äääh – Mächtigen des Landes in unnachahmlicher Weise gelungen, dies gezielt und kaum merklich zu steuern. Nachdem auf Rentenerhöhung mehrere Jahre verzichtet wurde, haben die Rentner wieder eine minimale Erhöhung bekommen und auch dies wieder über mehrere Jahre. Diese unerwartete Bereicherung hat zu Jubelstürmen bezüglich des angewachsenen (durchschnittlichen) Gesamt-Wohlstandes geführt. Die schrittweise Anhebung des Rentenalters in den nächsten Jahren, verbunden mit der ebenso schrittweisen Absenkung des Rentenanspruchs durch Festlegung nicht mehr zu erreichender Mindestarbeitsjahre, und das nochmals in Verbindung mit dem Versprechen einer Anpassung der viel zu kleinen Rente auf Hartz4-Niveau, war ein herrliche gelungener politischer Schachzug zur Steigerung der Zufriedenheit und des (durchschnittlichen) Gesamtwohlstands der deutschen Bevölkerung.

Auf dieser Grundlage der Betrachtung ist es vollkommen unverständlich, dass Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände diese politische Leistung als Willkür gegen die Armen in negativem Kontext darstellen. Hier sind offensichtlich diskreditierende Meinungen veröffentlicht worden um von der eigenen Weigerung zum Sparen abzulenken.

In der derzeitigen Situation, die von der gesamten, zumeist armen Bevölkerung, erhebliche Sparanstrengungen bis unter das Existenzminimum fordern, wollen Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände weiter ihre Taschen auf Kosten der Steuerzahler füllen, mit der Begründung der Aufwand für die Armen sei erheblich gestiegen. Dies sollten sich grad die Armen nicht gefallen lassen. Während jeder Hartz4-Empfänger bei versagender Leistung mit einer Kürzung der Ansprüche rechnen muss, erwarten Wohlfahrtsverbände trotz zurückgegangender Leistungen höhere Zuschüsse. Diese Forderungen konterkarieren die Sparanstrengungen der Bevölkerung und schaden durch mangelnden Sparwillen dem (durchschnittlichen) Gesamtwohlstand des Landes.

Ebenso ist es bei den Gewerkschaften. Die erheblichen Sparanstrengungen der vorwiegend Nicht- bzw. Geringfügig arbeitenden Bevölkerung führen bei den Gewerkschaften selbstverständlich zu Mindereinnahmen. Statt diese jedoch durch geeignete Sparmaßnahmen auszugleichen und damit den Spar-Willen der Bevölkerung zur Wohle des gesamten Landes zu unterstützen, greifen sie in unverschämter Weise die Sparpolitik der Mächtigen als Förderung der Armut als politische Willkür in negativer Weise an.

Armut in der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Situation in der Welt ist der bewußte Wille des Volkes durch geeignetes Sparen den (durchschnittlichen) Wohlstand unseres Landes zu halten und zu fördern, um in einem geeinten Europa auf dem globalen Markt eine führende Rolle spielen zu können. Alles andere ist nichts anderes als Demagogie.

Der Fluch des Friedens?!

Veröffentlicht: 23. August 2011 in Coaching, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

Die arabisch-islamische Welt erhebt sich gegen ihre Regierungen/Despoten  –  in Paris brennen Vororte  –  in London werden ganze Stadtteile ausgeplündert  –  in Berlin und Hamburg brennen Autos  –  was passiert mit unserer sonst so friedlichen Welt?

Bankenpleiten überall auf der Welt  –  Millionen verhungernder Menschen in Afrika  –  überschuldete Staaten in Europa  –  fallende Börsenkurse auf allen Kontinenten  –  wachsende Armut in Deutschland  –  was passiert mit unserem hart erarbeiteten Wohlstand?

Brechende Ölplattformen und wachsende Ölteppiche auf den Meeren  –  verheerende Unwetter überall auf der Welt  –  nicht mehr zu erkennende veränderte Jahreszeiten  –  ständig neue Lebensmittelskandale und immer neue unbekannte Krankheiten  –  was passiert mit unserer menschenfreundlichen Umwelt?

Ist es wirklich so, daß unsere Welt und damit unser Leben völlig aus den Fugen gerät? Steuern wir auf eine weltweite Rezession und damit auf eine neue Weltwirtschaftskrise zu? Sind die Ausschreitungen der, zumeist jungen, Menschen der Beginn einer Art weltweiter Bürgerkrieg der Unzufriedenen?

Fragen über Fragen – und jeder Versuch einer Antwort öffnet hundert neue Fragen. Ist das vielleicht der Grund warum Regierende überall auf der Welt keine Antworten mehr geben? Oder haben sie einfach die Fragen nicht verstanden? Vielleicht wissen die Regierenden dieser Welt aber auch gar keine Antworten!?

Unruhen sind nicht eine Erscheinung der Neuzeit. Es hat sie schon immer gegeben. Doch in früheren Zeiten haben die Herrschenden es geschafft, den Unmut des Volkes in eine bestimmte Richtung zu lenken. Herodes konnte die Unzufriedenheit der Israelis gekonnt gegen den“aufrührerischen“ Wanderprediger Jesus von Nazareth richten. Im Mittelalter lenkten die christlichen Kirchen den Unmut der Bevölkerung über zu hohe Abgaben gegen die, ihnen ohnehin widersprechenden und somit lästigen, Hexen.

Andere richteten den Groll ihrer Untergebenen gegen den vermeindlichen Feind im Nachbarland und schickten sie in den Krieg (Cesar, Karl der Große, Napoleon) und erwarben sich damit gleich noch mehr Untertanen, die sie schröpfen konnten. Erst wenn die Menschen merkten, daß die Herrscher sie für ihre viel zu lange dauernden Kriege mißbrauchten und sie selbst nicht mehr hatten als vorher, richtete sich der Zorn wieder gegen die eigene Oberschicht (französische Revolution).

Und was ist heute anders? Sind die Menschen klüger als früher? Nein! Wir leben in Frieden! Nun wird der Eine oder Andere verwundert fragen, „ok, was ist daran schlecht?“. Natürlich gar nichts. Aber es verhindert, dass die Unruhigen wieder in einen Krieg geschickt werden können.

Auch der letzte große Krieg entstand aus Unzufriedenheit. Hitler schaffte zudem den seltenen Spagat, die Wut der Menschen einerseits auf die „falschen“ Leute, nämlich die Juden, zu projizieren und gleichzeitig auf die vermeindlichen Aggressoren rund um Deutschland. Und der brave Deutsche folgte. Erst die Allianz der Weltgemeinschaft machte dem Spuk ein Ende.

Aber auch die Macht der Industrialisierung und der Einsatz neuerer noch tödlicherer Waffen sorgten dafür, dass dem Krieg ein Riegel vorgeschoben werden mußte. Es wurden Friedensvereinbarungen oder zumindest Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Der Krieg war kein Mittel mehr Macht zu demonstrieren.

Mit der Entwicklung der Atomwaffen war endgültig jedem klar, dass es keine zu gewinnenden Kriege mehr geben konnte. Der „kalte“ Krieg, der Krieg ohne wirklichen Einsatz von Waffen, sondern durch gegenseitige Drohgebärden und Verhandlungen, die zu keinen wirklichen Ergebnissen führten, war geboren.

Kleinere Kriegsherde, die sich bildeten führten zu keinem Ergebnis, keinem Sieger, meh, weil immer Ost und West einander gegenüber standen und genau wussten, daß keiner einen falschen Schritt machen durfte.

Dann kamen mutige Männer an die Macht, die laut sagten, daß diese Situation beendet werden müsste. Es wurden Abrüstungsverhandlungen mit tatsächlichem Erfolg und mit großen Verhandlungsergebnissen durchgeführt. Jetzt ist man sich einig, dass jede Form von Krieg falsch ist.

Da wo der Krieg in kleinem Gebiet immer noch den Ton angibt oder da wo das Eingreifen der Weltengemeinschaft notwendig erachtet wird, tritt die Welt mit einem gemeinsamen Mandat an – oder schaut gemeinsam zu, wir sich Stammesfürsten gegenseitig auf Kosten ihrer Bevölkerung zerfleischen.

Die Welt ist gemeinsam im Frieden. Die heutigen Kriege finden an den Verhandlungstischen der Mächtigen statt, auf den Parketts der Börsen und in den Chefetagen der großen Konzerne. Aber sie finden immer noch zu Lasten des Volkes statt.

Der Unmut, die Unzufriedenheit der Bevölkerung schwelt und findet kein wirkliches Ventil mehr. Es ist den Mächtigen dieser Welt nicht mehr möglich, die Wut der Masse auf einen anderen Aggressor zu richten  –  es gibt keinen mehr. Also richtet sich die Wut des einfachen Mannes gegen die eigenen Regierungen.

Die Demokratie gibt dem einzelnen Bürger das vermeindliche Recht, die Regierung zu stürzen, andere Herrscher einzusetzen und auf Besserung zu hoffen. Doch von Regierung zu Regierung hat sich in den letzten zwanzig Jahren die Lage des Volkes immer weiter verschlechtert.

Egal wen man wählt, „die da oben“ bringen nur ihr eigenes Scherflein ins Trockene und den einfachen Mann lassen alle im Regen stehen. Und das Zeitalter der Globalisierung, der immer schneller werdenden Informationen bringt noch eine weitere Erkenntnis, die den früheren Menschen verborgen blieb: Die Lage ist überall auf der Welt gleich.

Wohin mit der ohnmächtigen Wut und Unzufriedenheit der Menschen? Sie macht sich Luft in Drogen- und Alkoholexzessen; in Krawallen, Plünderungen und brennenden Autos oder in der Ausweglosigkeit der Selbstmorde.

Rechte Agitatoren versuchen immer noch, nach alten Mustern, die Wut auf vermeindlich Schuldige zu richten und schüren den Ausländerhass. Terroristische Angriffe und Katastrophen werden religiös angestrichen und einer bestimmten Religion angelastet. Hauptsache es wird jemand gefunden, auf den man die Unzufriedenheit und den wachsenden Hass projizieren kann.

Wer ist wirklich „schuld“? Wir alle! Immer noch sind wir in den alten Denkmustern verhaftet. Immer noch suchen wir nach Schuldigen – und schaffen sie uns notfalls. Immer noch liegt unser Schicksal in der Unfähigkeit anderer.

Die Technisierung und das Internet haben den Weltfrieden, den Informationsfluß und unseren Wohlstand in eine Dimension beschleunigt, die wir nicht mehr überblicken können.

Wir leben zwar in Frieden und Wohlstand, wir haben was wir zum Leben brauchen, auch ohne 60 Stunden oder mehr in der Woche schuften zu müssen. Doch statt uns das recht sorgenfreie Leben zu bewahren, streben wir ständig nach noch mehr. Und jeder noch so kleine Versuch uns davon abzuhalten oder gar unseren Wohlstand zu schmälern, wird sanktioniert.

Wir wollen festhalten und uns nicht mehr nehmen lassen, was wir uns erkämpft haben. Erkämpft? Nein, erstritten, in vielen Verhandlungen. In Verhandlungen mit „denen da oben“.

Die früheren Kriege führten, unabhängig vom Sieger, immer zum Wiederaufbau des Verlorenen. Zu neuen Anstrengungen einen angenehmen Wohlstand zu erwirtschaften. Diesen Wiederaufbau versagt uns der Frieden. Wir vermehren nur noch den Wohlstand – und stellen erschreckt fest, dass andere, vor Allem „die da oben“ damit schneller voran kommen. Ja, sogar, dass sie ihren Wohlstand auf unsere Kosten erwirtschaften.

Die Welt hat gemeinsam einen Frieden geschaffen. Wir nutzen gemeinsam die Vorzüge globaler Vernetzung und schnellen Informationsaustausches. Doch wenn es um unseren Wohlstand geht, verhalten wir uns alle, „die da oben“ und die einfachen Leute des Volkes, wie zur Zeit der Neandertaler. Wer hat der hat. Der Stärkere hat mehr.

Es wird Zeit nach dem Frieden und der weltweiten Vernetzung nun auch unseren Wohlstand gleichmäßig über die Welt zu verteilen. Wenn wir endlich die unendliche Chance des weltweiten Friedens begriffen haben, die Vernetzung zur gleichmäßigen Verteilung der Ressourcen gemeinsam nutzen würden, könnten wir sehen, das Wohlstand für alle auch unsere Umwelt schonen und unsere Erde erhalten könnte.

Es wird Zeit auch unser Denken in die moderne Welt zu bringen. Unzufriedenheit ist der Ausdruck mit etwas im eigenen Leben nicht im Frieden zu sein. Die alten kriegerischen Denkmuster müssen Platz machen für die neuen Möglichkeiten einer friedlichen vernetzten Welt.

Wenn wir weiterhin in einer friedlichen Weltgemeinschaft leben wollen, dann müssen wir lernen, dass der Stärkere die Verpflichtung hat, dem Schwächeren zu helfen. Unsere Regierenden müssen endlich verstehen, daß sie Diener ihres Volkes sind, nicht mehr Herrscher ihrer Untertanen.

Die Wirtschaftsbosse müssen endlich (wieder) lernen, daß ihr Wachstum von ihren Arbeitnehmern und Konsumenten abhängig ist und daß sie nur dann ihr Vermögen erhöhen und vermehren können, wenn sie bereit sind, so viel wie möglich davon auch zu teilen.

Alte und erfahrene Menschen gehören nicht aufs Abstellgleis. Ihre Erfahrungen sind es, die uns befähigen das global verfügbare Wissen in lebensnahe Wirklichkeit umzusetzen. Alles Wissen nutzt nichts, wenn man nicht weiß, wie man es anwendet.

Die Alten sollten befähigt werden ihre Lebenserfahrung an die jungen Menschen weiterzugeben, um diese aus ihrer Perspektivlosigkeit zu holen. Unsere technische Welt ist so hochgepuscht, dass uns niemand mehr etwas über die Anfänge erzählt. Niemand erklärt uns die einfachen Handgriffe, die es uns ermöglichen auch ohne technische Hilfsmittel unser Ziel zu erreichen.

Kommen wir auf unsere Eingangsfragen zurück. Was passiert da gerade mit unserer Welt? Regierende haben keine Antworten, solange sie an alten Verhaltens- und Denkmustern festhalten. Sie verwalten den Augenblick ohne Perspektiven für die Zukunft. In einer immer schneller sich ändernden Welt, haben sie die Übersicht verloren (sofern sie sie einmal hatten).

Das Einzige was sie zu ihren alten Denkmustern dazu bekommen haben, ist der weltweite Frieden. Ob dieser globale Frieden Fluch oder Segen ist hängt davon ab, wie schnell wir alle unsere Gedankenwelt umstellen können.